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Fechthandschuhe von Black Lance

Fechthandschuhe

Black Black Lance Technologies ist ein US-Hersteller für Fechthandschuhe, die sich für historisches Fechten eignen. Er hat zwei massgeschneiderte Versionen von Fechthandschuhen im Angebot, bei beiden handelt es sich um Fingerhandschuhe. Die teurere Version 1 für USD 225.00 und die günstigere Version 2 für USD 179.00. Bei der Version 1 handelt es sich um die erprobte und laufend weiterentwickelte Version. Die Version 2 ist ein neueres, etwas einfacheres Modell, welches er nach eigenen Angaben in Zukunft auch in 3 oder 4 Standardgrössen anbieten will.

Im September 2014 bestellte ich bei Black Lance Fechthandschuhe der Version 1. Am 24. März 2015 habe ich sie erhalten und konnte sie erstmals beim Sparring testen. Grund, für einen ersten Erfahrungsbericht.

Design und Beschaffenheit

Das Aussehen ist zwar Geschmacksache, doch ich finde, dass die Fechthandschuhe mit den Nieten an den Fingern gut aussehen. Das folgende Bild zeigt die Innen- und Aussenseite des Fechthandschuhs:

Fechthandschuhe

Wie auf der Innenseite des Fechthandschuhs erkennbar, hat er einen Innenhandschuh. Es handelt sich dabei um einen Western Safety X-Large Mechanic’s Work Glove. Diese Arbeitshandschuhe sind atmungsaktiv und schützen die Hände vor Abschürfungen und Schnitten.

western_safety

Schutz

Die Handschuhe bieten  einen guten Schutz vor Hieben für die Handwurzel, den Handrücken und das mittlere Fingergelenk. Zum Schutz der Finger wurde, ähnlich wie bei den Red Dragon Gloves, Kunststoff-Blättchen und Schaumstoff eingearbeitet. Die Schutzwirkung ist somit ähnlich, jedoch etwas besser. In Unterschied zu den Red Dragon Gloves haben die Fechthandschuhe von Black Lance zusätzlich noch einen eingearbeiteten Fingerkuppenschutz und der Daumen ist gut geschützt.

Insgesamt betrachte ich den Schutz als ausreichend. Die Black Lance Fechthandschuhe bieten den besten Schutz aller von mir bisher getesteten Fingerfechthandschuhe. Sie sind für historisches Fechten geeignet. Schmerzen und Verletzungen im Bereich der Finger können jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. So kann es trotz gutem Schutz zu Verletzungen kommen wenn ein starker Schlag ungünstig auf einen Finger trifft.

Handling

Am Anfang waren die Fechthandschuhe etwas steif und wirkten etwas zu kurz, dies obwohl sie massgeschneidert sind. Ich benötigte beim Anziehen des zweiten Fechthandschuhs einen Assistenten, welcher mir half in den Innenhandschuh zu kommen und diesen zu schliessen. Ausserdem fühlten sich die Handschuhe beim Zusammenballen der Hand etwas zu kurz an. Das hat sich mittlerweile gelegt. Inzwischen fühlen sich die Handschuhe nicht mehr so steif an. Ausserdem fühlen sie sich beim Zusammenballen der Hand nicht mehr zu kurz an und ich kann inzwischen beide alleine anziehen. Da die Fechthandschuhe nicht mehr so steif sind wie am Anfang kann ich mittlerweile recht gut mit ihnen Fechten. Vom Handling her sind sie jedoch aufrund des dicken Schutzes und ihrer Grösse nicht besser als die Sparring Gloves. Ich benötige mit den Fingerfechthandschuhen mehr Grifffläche als mit den Faustfechthandschuhen von Sparring Gloves. Dadurch erhöht sich für meine Gegner natürlich auch die Angriffsfläche für mögliche Treffer auf die Hand. Bisher haben die oft einfach den Griff der Fechtfeder getroffen, was diesen etwas in Mitleidenschaft gezogen hat.

Vergleich mit anderen Fechthandschuhen

Wie das folgende Bild veranschaulicht, sind die Black Lance Fechthandschuhe relativ grosse Fechthandschuhe. Entsprechend brauchen sie, wie bereits erwähnt, mehr Fläche beim Griff der Fechtfeder. Bei den im Bild gezeigten Fechthandschuhen, handelt es sich bei allen um Fechthandschuhe in meiner Handgrösse. Links befindet sich der Fechthandschuh von Black Lance, welcher nach meinen Handmassen angefertigt wurde. In der Mitte befindet sich mein persönlicher Fechthandschuh, das Hoof-Modell von Sparring Gloves. Rechts davon ist ein Red Dragon Fingerfechthandschuh der Grösse 13″, ebenfalls passend zu meiner Hand. In Bezug auf das Sparring bietet der Fechthandschuh von Sparring Gloves meiner Erfahrung nach am meisten Schutz. Das liegt vor allem auch daran, dass es sich dabei um eine Art Fausthandschuh handelt. Bei einem Schlag auf die Faust verteilt sich die Energie auf die Fläche. Das erhöht den Schutz für die Finger.

Fechthandschuhe_Vergleich

Fazit: Die Fechthandschuhe von Black Lance sind schön, gut gemacht und für historisches Fechten geeignet. Sie ermöglichen beim Fechten ein gutes Handling, welches jedoch nicht besser ist als bei den Faust-Fechthandschuhen von Sparring Gloves. Die Schwachstelle sehe ich beim Schutz für die Finger, der zwar besser ist als bei anderen Fingerfechthandschuhen, jedoch weniger gut ist als bei den Faustfechthandschuhen von Sparring Gloves und SPES.

Wer Interesse an Fechthandschuhen von Black Lance Technologies hat, kann sich bei mir via Kontaktformular melden.

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Fechtjacken für historisches Fechten

Fechtjacken

Für das Historischen Fechten eignen sich Fechtjacken, welche den Oberkörper gegen Hiebe und Stiche von Fechtfedern aus Stahl schützen. Die in diesem Artikel vorgestellten Fechtjacken bieten einen relativ guten Schutz bei relativ hoher Beweglichkeit.

Die Axel Pettersson Fechtjacke wiegt rund 2,5 Kilogramm und lässt sich von vorne mit einem Reissverschluss und zusätzlich mit einem überlappenden Klettverschluss schliessen. Brust, Rippen, Schultern und Ellenbogen werden durch zusätzliche Stoffschichten geschützt. Am Kragen ist ein Klingenfänger eingearbeitet.

Fechtjacke für historisches Fechten rot

Die Fechtjacke Axel Pettersson PRO basiert auf der eben vorgestellten Axel Pettersson Fechtjacke und hat ebenfalls einen Klingenfänger am Kragen. An den Ärmeln und im Schulterbereich hat die Fechtjacke abnehmbare Kunststoffprotektoren. Sie erhöhen den Schutz der Arme vor Hieben ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Der Brustbereich wird zusätzlich durch eine mit einem Klettverschluss befestigte Lederschicht geschützt. Die PRO-Version ist rund 1 Kilogramm schwerer als die einfach Axel Pettersson Fechtjacke.

Fechtjacke Axel Pettersson PRO

Der Fechtschule Gdansk Gambeson PRO hat an den Ärmeln und im Schultzerbereich ebenfalls Protektoren aus Kuststoff. Er hat jedoch keinen zusätzlichen Lederschutz im Brustbereich und auch keinen Klingenfänger am Kragen. Die Gambeson wird mit einem starken Reissverschluss zugemacht. Er hat einen engeren Schnitt und eignet sich daher für schmale Leute. Der Gambeson ist etwas schwerer als die Axel Pettersson Fechtjacken.

Für das historische Fechten entwickelter Gambeson der Fechtschule Gdansk

 

Speziell für Damen wurde die Axel Pettersson Damen-Fechtjacke entwickelt und wiegt etwa 2,5 Kilogramm. Auch diese Fechtjacke verfügt am Kragen über einem Klingenfänger. Sie wird von vorne mit einem Reissverschluss und einem zusätzlichen Klettverschluss zugemacht.

Axel Pettersson Fechtjacke für Damen

Die vorgestellten Fechtjacken bieten einen guten Schutz für den Oberkörper beim Sparring mit Fechtfedern. Sie lassen sich über einem Brustschutz für Herren und Damen sowie einem Halssschutz tragen.

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New York Times berichtet über Longpoint Turnier

Die renommierte amerikanische Tageszeitung New York Times berichtete kürzlich über das Longpoint Turnier, Amerikas grösstes Turnier für historisches Fechten. Der Artikel macht deutlich, dass historisches Fechten eine ernst zunehmende internationale Sportart ist, die sich deutlich von Reenactment und Schaukampf unterscheidet. Beim historischen Fechten geht es um Fechten als Kampfsport und nicht um das Rekonstruieren historischer Ereignisse in möglichst authentischer Weise. Die Wettkämpfe sind real, es sind keine Schaukämpfe. Entsprechend wichtig ist beim historischen Fechten die Fechtausrüstung. Wie im klassischen Sportfechten, geht es auch beim historischen Fechten um Geschwindigkeit, technisches Können, Kondition und Geschick.

Zum Bericht Bericht in der New York Times

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Fechtausrüstung für historisches Fechten

Fechtausrüstung

Kluge Köpfe schützen sich. Beim historischen Fechten kommt man zudem ziemlich ins Schwitzen. Eine eigene Fechtausrüstung ist deshalb aus hygienischen Gründen empfehlenswert. Doch welche Fechtausrüstung sollte man sich anschaffen?

Für historisches Fechten geeignete Fechtausrüstung

Zum Schutz des Kopfes wird beim historischen Fechten eine Fechtmaske mit CE-Schutzniveau 2, Maskenbügel, Gummiband und einem FIE konformen Latz mit der vorgeschriebenen Widerstandskraft von 1600 Newton benötigt. Bei der Auswahl der richtigen Grösse ist darauf zu achten, dass die Fechtmaske fest anliegt, nicht wackelt und trotzdem angenehm zu tragen ist. Wir empfehlen Fechtmasken von Allstar und PBT. Diese Fechtmasken können mit einer geeigneten Fechtmaskenpolsterung mit Hinterkopfschutz ergänzt werden. Der Hinterkopfschutz wird über die Fechtmaske gestülpt und bietet einen zusätzlichen Schutz von oben, der Seite sowie den Hinterkopf und den Nackenbereich.

Fechtmaske mit Hinterkopfschutz von Allstar
Fechtmaske (CE 2/1600N) mit Hinterkopfschutz von Allstar

Wer nicht nur Schaukampf macht und wirklich kämpft, der sollte unbedingt auch seinen Hals schützen. Wir empfehlen hier einen Halsschutz von Allstar oder PBT. Der Halsschutz von PBT schützt zusätzlich auch die Schlüsselbeine.

Halsschutz von Allstar für historisches Fechten
Halsschutz von Allstar

Der Brustkorb sollte mit einem Brustschutz vor Stichen und Hieben geschützt werden. Natürlich gibt es auch eine Version für Damen.

Brustschutz
Brustschutz

Damit auch der Rest des Oberkörpers möglichst frei von Verletzungen bleibt, sollte zudem eine für historisches Fechten geeignete Fechtjacke getragen werden. Die beim klassischen Sportfechten verwendeten Fechtjacken sind für das historische Fechten untauglich. Wir empfehlen historischen Fechtern die Fechtjacken und Gambesons von SPES. Die Axel Pettersson Fechtjacke PRO verfügt über Protektoren aus Kunststoff, einen zusätzlichen Brustschutz aus Leder und einen Klingenfänger im Halsbereich.

Fechtjacke
Fechtjacke Axel Pettersson PRO

Einen besonderen Schutz beim historischen Fechten benötigen die Hände. Dabei gilt es einen Kompromiss  zwischen dem bestmöglichsten Schutz der Hände zu finden ohne dabei die Handhabung der Waffe wesentlich zu beeinträchtigen. Besonders gut bewährt haben sich hier die Fechthandschuhe von Sparring Gloves und SPES. Wer Fingerhandschuhe vorzieht, kann die Fechthandschuhe von Black Lance und Red Dragon verwenden. Die Fingerhandschuhe von Black Lance haben wir im Shop nicht im Angebot, sie können aber auf Anfrage über den Shop bestellt werden. Es muss dabei jedoch mit einer mehrmonatigen Lieferfrist gerechnet werden, da diese Handschuhe in den USA massgeschneidert hergestellt werden, was eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Ausserdem verlangt der Hersteller Black Lance eine Vorauszahlung von USD 50.00.

Sparring Gloves Special
Sparring Gloves

Zum Schutz des Unterleibs sollten Männer unbedingt einen Tiefschutz tragen. Dies damit das Schlimmste verhindert wird, sollte einmal ein Schlag oder ein Stich mit dem Schwert in der Region von Weichteilen zwischen die Beine gehen. Ausserdem ist ja beim historischen Fechten auch Nahkampf möglich, was nicht ausschliessen lässt, dass auch einmal ein Knie zum Einsatz kommt. Die Kosten für einen Tiefschutz halten sich in Grenzen und es lohnt sich wirklich sich so einen anzuschaffen.

Tiefschutz für historisches Fechten
Tiefschutz für historisches Fechten

Als zusätzlicher Schutz für den Unterleib bietet sich als Ergänzung noch ein Waffenrock an.

Gepolsteter Waffenrock (Ansicht von hinten)
Gepolsteter Waffenrock (Ansicht von hinten)

Eine umfassende Fechtausrüstung beinhaltet natürlich auch Fechthosen. Für das historische Fechten eignen sich gepolsterte Fechthosen. Gute Fechthosen hat SPES im Angebot. Sie verfügen über Schaumstoff-Polster in der Oberschenkelregion und sind im Bereich der Kniegelenke mit Steppstoff verstärkt. Ausserdem lässt sich an den Hosen ein dazu passender Knieschutz anbringen. Auf einen solchen sollte den Knien zuliebe ebenfalls nicht verzichtet werden.

Fechthose schwarz
Gepolsterte Fechthose für historisches Fechten von SPES

An den Fechthosen von SPES lässt sich der im folgenden Bild gezeigte Knieschutz anbringen.

Knieschutz
Knieschutz von SPES

Passend zu den Fechthosen haben wir geeignete Fechtsocken im Angebot.

Fechtsocken
Fechtsocken von SPES

Um Schienbeine und Waden zu schützen bietet sich der Schienbein- und Wadenschutz VECTIR an.

Schienbeinschoner
Schienbein- und Wadenschutz Vectir

Für die Füsse empfehlen wir die Fechtschuhe D’ARTAGNAN IV von adidas.

Fechtschuhe D’ARTAGNAN IV von adidas
Fechtschuhe D’ARTAGNAN IV von adidas

Wer gut ausgerüstet ist, benötigt natürlich auch noch eine gute Fechtwaffe. Das können Trainingswaffen aus Kunstoff, Holz und Stahl sein. Für Turniere werden Fechtfedern benötigt. Eine gute Fechtfeder ist die PBT-Fechtfeder von Peter Regenyei.

Fechtfeder von PBT, hersgestellt von Regenyei
PBT-Fechtfeder für historisches Fechten
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Fechthandschuhe für historisches Fechten

Fechthandschuhe SPES

Gute Fechthandschuhe zum Schutz der Hände sind unerlässlich. Für historisches Fechten geeignete Fechthandschuhe müssen die Hände vor Stichen und Hieben mit Fechtfedern und Schwertern schützen. Sie sollten zudem möglichst beweglich sein und eine gute Handhabung der Waffe ermöglichen. Die Hersteller solcher Fechthandschuhe müssen einen Widerspruch überwinden. Sie müssen Handschuhe entwickeln, die trotz hoher Schutzwirkung eine gute Handhabung der Fechtwaffen ermöglichen.

Die folgenden Fechthandschuhe wurden speziell für historisches Fechten entwickelt:

 

Sparring Gloves

Die Sparring Gloves basieren auf der langjährigen Erfahrung von Fechtmeistern der Fechtschule Gdansk in Polen und wurden speziell für das historische Fechten entwickelt. Sie sind in den zwei Modellen „Gdansk“ und „Hoof“ erhältlich. Das Gdansk Modell ist ein reiner Fausthandschuh. Das Hoof-Modell hat eine Art Klaue, welche eine noch bessere Handhabung der Waffe ermöglicht.

Fechthandschuhe
Gdansk und Hoof Modell von Sparring Gloves

Die Fechthandschuhe werden aus imprägnierten Cordura und Kalbsleder von Hand gefertigt. Sie absorbieren die Energie von Hieben, schützen vor Stichen und bieten damit einen umfassenden Schutz für Hände und Finger. Dank ihrer Flexibilität ermöglichen sie eine gute Handhabe von Fechtwaffen. Diese Fechthandschuhe sind für das Sparring mit Fechtfedern und Schwerter aufgrund ihrer Eigenschaften sehr empfehlenswert. Das Unfallrisiko wird mit ihnen spürbar reduziert. Für einen optimalen Komfort sollten diese Fechthandschuhe mit Unterhandschuhen getragen werden. Gut geeignet als Unterhandschuhe sind Mechaniker- und Militärfingerhandschuhe.

 

Heavy Gloves

Die „Heavy Gloves“ wurden  von SPES, dem führenden Hersteller von Fechtsportartikeln für historisches Fechten entwickelt. Es handelt sich dabei um Fausthandschuhe mit überlappende Protektoren aus Polypropylen. Sie bieten einen relativ guten Schutz. Polypropylen ist ein sehr robuster und widerstandsfähiger Kunststoff. Auf der Innenseite sind die Handschuhe mit Leder versehen, was einen besseren Griff an der Waffe ermöglicht.

Fechthandschuhe SPES
Heavy Gloves Fechthandschuhe für historisches Fechten

 

Fechthandschuhe von Black Lance

Einen gut aussehenden, speziell für das historische Fechten konzipierten, Fingerhandschuh bietet der US-Hersteller Black Lance Technologies. Es handelt sich dabei um das HEMA Gloves 3.0 Modell. Das Modell erinnert ein wenig an Alpinestars Motorradhandschuhe, bietet jedoch einen besseren Schutz als diese. Die Finger und Fingerspitzen werden durch Plastikprotektoren geschützt, die mit Leder und Nieten überzogen sind.

Fechthandschuhe
Fechthandschuhe von Black Lance

 

Red Dragon Fingerfechthandschuhe

Die Red Dragon Fingerfechthandschuhe wurden von Red Dragon Armouries in zusammenarbeit mit historischen Fechtern in Grossbritannien entwickelt. Für den nötigen Schutz sorgen überlappende Kunststoffplatten und ein schlagdämpfender Schaum. Zum Schutz der Fingerkuppen sollten zusätzlich Fingerschutzkappen getragen werden.

Fechthandschuhe
Red Dragon Fechthandschuhe für historisches Fechten

 

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Fechtmasken für historisches Fechten

Fechtmasken Allstar

Um schwere oder sogar tödliche Verletzungen zu vermeiden sind Fechtmasken für historisches Fechten unerlässlich. Wenn es um die eigene Gesundheit und Sicherheit geht, sollte man nicht sparen. Die Anschaffung einer guten Fechtmaske lohnt sich. 

Für historisches Fechten geeignete Fechtmasken

Gute Fechtmasken schützen den Kopf vor Stichen und Hieben. Sie sollten den Sicherheitsbestimmungen der Fédération Internationale d’Escrime (FIE) entsprechen. Die FIE mit Sitz in Lausanne in der Schweiz ist der vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannte internationale Dachverband für den Fechtsport. Für das historische Fechten mit Fechtfedern aus Stahl sollten ausschliesslich Fechtmasken mit dem höheren CE-Schutzniveau 2 mit Gittern aus hochwertigem Stahl- und Edelstahlgewebe, Maskenbügel, Gummiband und einen FIE konformen Latz mit der vorgeschriebenen Widerstandskraft von 1600 Newton verwendet werden. Sie bieten einen guten Kopfschutz vor Stichen und dämpfen Hiebe von der Seite, von oben und dank des Bügels teilweise auch von hinten.

Fechtmasken mit dem höheren CE-Schutzniveau 2

Fechtmaske INOX 1600N
Fechtmaske INOX von Allstar

Für historisches Fechten empfehlenswert sind die von uns angebotenen FIE-zertifizierten Fechtmasken von Allstar und PBT . Sie verfügen über das höhere CE-Schutzniveau 2, Maskenbügel, Gummiband und einen FIE konformen Latz mit der vorgeschriebenen Widerstandskraft von 1600 Newton (CE 2/1600N).

Die beiden Hersteller Allstar und PBT bieten ergänzend zur Fechtmaske zudem einen guten eigens für historisches Fechten entwickelten Hinterkopfschutz für ihre Fechtmasken. Dieser dämpft Hiebe von oben, der Seite und bietet vor allem Schutz vor Hieben an den Hinterkopf und in den Nacken. Ein solcher Hinterkopfschutz gehört ebenfalls zur Standardausrüstung eines historischen Fechters.

Fechtmaske
Fechtmaske INOX mit Fechtmaskenpolsterung und Hinterkopfschutz von Allstar

Auswahl der richtigen Grösse

Bei der Auswahl der richtigen Grösse ist darauf zu achten, dass die Fechtmaske eng am Kopf anliegt, fest sitzt und möglichst wenig Spiel hat. Nur so kann sie den bestmöglichen Schutz bieten.

Halsschutz

Halsschutz von PBTAuch bei Fechtmasken, die über einen Latz mit einer Widerstandskraft von 1600N verfügen, sollte beim historischen Fechten zum Schutz des Halsbereichs vor Stichen und Hieben ein zusätzlicher Halsschutz verwendet werden. Hier empfehlen wir einen  bewährten Halsschutz von Allstar und PBT. PBT bietet einen Halsschutz, der neben dem Halsbereich auch die Schlüsselbeine schützt.

 

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Ausrüstung für historisches Fechten

Um Verletzungen im Kampf vorzubeugen, ist beim historischen Fechten auf eine gute Schutzausrüstung zu achten. Diese muss den Körper vor Schlägen und Stichen einer Fechtfeder schützen und soll trotzdem beweglich und flexibel sein.

Kopfschutz / Fechtmasken

Für den Kopfschutz eignen sich Fechtmasken mit einem Schutzfaktor von 1600 Newton Durchstossfestigkeit. Von Fechtmasken mit geringerer Durchstossfestigkeit ist abzuraten, da sie nicht ausreichend schützen! Um einen umfassenden Kopfschutz sicherzustellen, sollte die Fechtmaske zusätzlich mit einer Fechtmaskenpolsterung mit Hinterkopfschutz ergänzt werden. Diese bietet zusätzlichen Schutz gegen Schläge von oben, von der Seite und von hinten.

Fechtmaske mit Hinterkopfschutz von Allstar
Fechtmaske mit Hinterkopfschutz von Allstar

Halsschutz

Beim historischen Fechten sollte der Hals unbedingt durch einem guten Halsschutz geschützt sein. Der Halsschutz sollte nicht zu weich sein und vor allem beim Kehlkopf ein steifes Stück Kunststoff integriert haben. Der Halsschutz von PBT schützt zusätzlich auch die Schlüsselbeine.

Halsschutz von PBT für historisches Fechten
Halsschutz von PBT für historisches Fechten

Fechtjacke

Um den Oberkörper zu schützen gibt es speziell für historisches Fechten konzipierte Fechtjacken. Diese bieten gegenüber den normalen Fechtjacken einen umfassenderen Schutz. Wir empfehlen die Axel Petterson Fechtjacke PRO. Sie ist speziell für historisches Fechten entwickelt worden und bietet einen guten Schutz bei relativ hohem Tragkomfort und guter Beweglichkeit. Die Jacke hat abnehmbare speziell geformte Protektoren aus Kunststoff. Um das Schutzniveau der Jacke zu erhöhen ist auf der Vorderseite der Jacke eine zusätzliche Schicht aus Leder eingebracht. Ein weiterer Vorteil dieser Fechtjacke ist, dass der Fechtmeister relativ rasch für den Kampf angezogen ist.

Fechtjacke Axel Pettersson PRO
Fechtjacke Axel Pettersson PRO

Fechthandschuhe

Bei Fechthandschuhen für historisches Fechten ist zwingend darauf zu achten, dass sie Hände und Finger vor Schlägen mit einer Stahlklinge schützen. Ideal sind Fechthandschuhe, die den mittelalterlichen Hentzen (Panzerhandschuhen) nachempfunden sind.

Fechthandschuhe
Fechthandschuhe für historisches Fechten

Tiefschutz

Für den Schutz des Unterleibs sollte beim Kampf unbedingt ein Tiefschutz getragen werden. Dieser sollte einen Protektor aus Plastik zum Schutz der Weichteile integriert haben.

Tiefschutz für historisches Fechten
Tiefschutz für historisches Fechten

Fechthosen

Zum Schutz der Hüften, der Oberschenkel und der Kniegelenke gibt es speziell für historisches Fechten konzipierte Fechthosen. Wir empfehlen die Fechthose von SPES. Um den Schutz der Kniegelenke zu erhöhen, kann man an dieser Fechthose Protektoren aus Plastik anbringen und fixieren.

Fechthose
Fechthose mit Knieschutz für historisches Fechten

Schienbeinschoner

Zum Schutz gegen Tiefschläge sollten beim historischen Fechten auch unbedingt die Schienbeine geschützt werden. Wir empfehlen die Schienbeinschoner von SPES.

Schienbeinschoner
Schienbeinschoner für historisches Fechten

Trainingswaffen

Beginnern empfehlen wir das Trainings-Langschwert von Cold Steel. Es besteht aus dem Kunststoff Polypropylen, hält etwas aus und eignet sich um Schlag- und Abwehrtechniken zu üben.

Polypropylen Schwert
Polypropylen Schwert von Cold Steel.

Ebenfalls ideal für Beginner ist das Rawlings Xtreme Sparring Langschwert. Dieses Schwert kann auch für den Stich eingesetzt werden, da es im oberen Drittel bei der Spitze über eine flexible Klinge verfügt, die den Stich abfedert. Da das Schwert in einem modularen System zusammengestellt wird, kann es mit einem Stahlkreuz und Knauf aus Stahl ergänzt werden. Das erhöht das Gewicht und verbessert die Balance.

Sparring Langschwert
RDA – Xtreme Synthetic Sparring Langschwert

Für Dolchfechten empfehlen wir den Trainingsdolch oder ein Gummimesser von Cold Steel. Der Trainingsdolch besteht aus Polypropylen und hat eine 30 cm lange Klinge sowie eine abnehmbare Parierstange.

Trainings Dolch
Dolch aus Polypropylen für Dolchfechten.

Das Gummimesser besteht aus Santoprene und hat eine rund 18 cm lange Klinge.

Gummimesser
Gummimesser von Cold Steel

Für das fortgeschrittene Sparring empfehlen wir die PBT Standard Fechtfeder von Peter Regenyei. Sie ist leicht, flexibel, hat eine stumpfe Spitze und biegt sich im Stich.

Fechtfeder von PBT, hersgestellt von Regenyei
Fechtfeder von PBT

Für Fortgeschrittene, die an Wettkämpfen teilnehmen wollen eignet sich eine Turnier Fechtfeder. Diese Fechtfeder verfügt neben der Parierstange noch über zwei Bügel, welche die Hände zusätzlich schützen.

Fechtfeder
Turnier Fechtfeder von Peter Regenyei
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Was ist Historisches Fechten?

Historisches Fechten ist eine Kampfsportart, die sich in den 1990er Jahren unter dem Begriff Historical European Martial Arts, kurz HEMA, entwickelt hat. Bei der Ausübung dieser Sportart werden Kampftechniken angewandt, die in Europa vom 13. bis zum frühen 17. Jahrhundert verbreitet waren. Dementsprechend werden damals gebräuchliche Fechtwaffen eingesetzt.

Historisches Fechten
Szene aus dem Fechtbuch von Peter Falkner um 1495

Beispiele für Historisches Fechten:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ln94E9AGYTc[/youtube]
 

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=6WzAHNdvWDU[/youtube]

Dolchfechten:

Das Dolchfechten ist vergleichbar mit dem Kampf mit Messern. Ein historischer Dolch ist in der Regel etwas länger als ein Messer. Im Gegensatz zum Messer, das zum Schneiden gedacht ist, ist ein Dolch primär eine Stichwaffe.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=WNIFpaRuocA[/youtube]

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Fechten

Fechten ist eine Kampfsportart, die sich aus historischen Kampftechniken mit Hieb- und Stichwaffen entwickelt hat. Ziel bei dieser Sportart ist es vereinfacht gesagt zu treffen ohne selber getroffen zu werden. Das älteste Fechtbuch wird von Experten auf das Jahr 1300 datiert. Es wurde wahrscheinlich von einem deutschen Mönch namens Liutger verfasst und enthält schriftliche Erläuterungen für den Kampf mit Schwert und Buckler. Mönche, die Kampfkünste lehrten, gab es also auch in Europa.

Das Manuskript I. 33 gilt als ältestes bekanntes Fechtbuch Europas
Das Manuskript I. 33 gilt als ältestes bekanntes Fechtbuch Europas

Im Mittelalter umfasste Begriff des Fechtens das gesamte Repertoire des bewaffneten und unbewaffneten Kampfes.  In den Fechtbüchern des Mittelalters werden sowohl Ring- und Nahkampftechniken als auch die Handhabung des Kampfes mit Dolch, langen Messern, Schwertern und Stangenwaffen gelehrt. Nach Aufkommen der Kampftechniken mit dem langen Messer und dem langen Schwert wurden keine Schilder mehr benötigt.

Historisches Fechten nach Hans Talhoffer
Historisches Fechten nach Darstellung aus Fechtbuch von Hans Talhoffer

Im 16. Jahrhundert kamen das Seitschwert bzw. auch Reitschwert genannt und das Rapier in Mode. Das Seitschwert war ein schlankes, einhändig geführtes Schwert mit einem im Vergleich zu mittelalterlichen Schwertern komplexeren Parier. Es hatte neben der Parierstange Parierringe und Faustbügel, welche einen zusätzlichen Schutz für die Führungshand boten. Es gilt als Zwischenform in der Entwicklung vom mittelalterlichen Schwert zum Rapier. Das Rapier wurde ursprünglich als zivile Waffe für die Selbstverteidigung und für Duelle entwickelt, wurde jedoch auch von Soldaten verwendet. Das Rapier zeichnete sich durch eine schmalere und leichtere Klinge aus und hatte anstelle einer Parierstange zum Schutz der Führungshand einen Griffkorb. In damals bereits aufkommenden Fechtschulen ebenfalls beliebt war im späten Mittelalter aufgekommene Dussack. Diese Waffe wurde hauptsächlich in Fechtschulen und für Duelle verwendet.

Rapier-Fechten
Historisches Fechten mit dem Rapier

Im 18. Jahrhundert übernahm Frankreich die Führungsrolle bei den Fechtschulen Europas. In diese Zeit fällt die Entwicklung des Degens, welcher leichter und Biegsamer war als das Rapier.

Heute unterscheidet man historisches Fechten und Sportfechten. Historisches Fechten orientiert sich an den historischen Fechttechniken des Mittelalters und der Renaissance mit den damals verbreiteten Waffen. Das als olympische Disziplin anerkannte Sportfechten beschränkt sich auf Fechtstile der späteren Epochen aus welchen sich der Kampf mit Degen, Florett und Säbel erhalten hat. Die Fédération Internationale d’Escrime (FIE) ist der vom internationalen olympischen Komitee anderkannte Dachverband für den Fechtsport. Die Sportart erfordert Ausdauer, Kraft und Konzentration.

Sportfechten
Modernes Sportfechten
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Vom historischen Fechten zum Sportfechten

Das heutige historische Fechten hat sich aus in alten Fechtbüchern überlieferten Kampftechniken entwickelt. Quellen für den Kampf mit historischen Fechtwaffen sind vor allem deutsche und italienische Fechtbücher.

Die prägende Person der Deutschen Fechtschule war Johann Liechtenauer. Er erforschte und systematisierte im 14. Jahrhundert verschiedene Kampftechniken mit dem langen Schwert. Die späteren deutschsprachigen Fechtmeister und Quellen zur Handhabung des Langschwerts bezogen sich bis ins frühe 17. Jahrhundert auf Liechtenauer und seine Lehre. Deshalb spricht man auch von der Liechtenauer-Tradition.

historisches Fechten
Historisches Fechten nach Paulus Hector Mair

Bedeutende zeitgenössische Aufzeichnungen aus dem deutschen Sprachraum sind die Handschrift 3227a sowie die Fechtbücher Danzigs, Ringecks, Lews, Speyers, Talhoffers, Kals, Leckküchners und Meyers.

Im 17. Jahrhundert wurden Blankwaffen im militärischen Bereich zusehends durch Feuerwaffen verdrängt. Im zivilen Bereich setzten sich leichtere Fechtwaffen wie das Rapier durch und besiegelten damit das Ende der Deutschen Fechtschule, die sich durch das Fechten mit dem Langschwert auszeichnete.

Rapier
Rapier

Die italienischen und spanischen Schulen des Rapierfechtens überlebten bis ins 18. Jahrhundert und entwickeln sich schliesslich im 19. Jahrhundert zum modernen Sportfechten.

Studentisches Mensurfechten
Studentisches Mensurfechten

Beim Sportfechten werden heute noch leichtere Fechtwaffen als das Rapier eingesetzt. Gefochten wird mit leichten Degen, dem Florett, welches eine Art Übungsdegen ist und einem maximal bis 500 Gramm leichten Säbel , der sich von historischen Militärsäbeln und sogar von den beim akademischen Fechten verwendeten Mensursäbeln markant unterscheidet.

Sportsäbel
Sportsäbel historischen Fechten

Beim sportlich betriebenen historischen Fechten sind die Fechtwaffen etwas schwerer als beim Sportfechten. Fechtfedern für den Kampf mit dem Langschwert wiegen zwischen 1.35-1.6 kg.